WIWF
Wasserinitiative Waldeck-Frankenberg


Aktuelles:

(siehe auch "Unsere Ziele")

Unsere Vorstellung für unsere Zukunft:

·   Keine Privatisierung der Wasserversorgung.

·   Kein Verkauf von Grundwasser an private Unternehmen.

·   Wasser muss ein Allgemeingut bleiben.

·   Die Bevölkerung muss bei Entscheidungen über Verteilung und Vernetzung

    von Grundwasser/Trinkwasser mit einbezogen werden.

·   Die Erhaltung und Wiederaufforstung des Waldes zum Schutz des Wasserreservoirs.

·    Transparenz über Wirtschaftsdünger Ausbringung und -Transporten 

      in unserer Region.


Auftaktveranstaltung "Wasserzeichen" im September 2021

Das Projekt "Zeichen setzten" geht im September 2021 mit einer Auftaktveranstaltung in die Öffentlichkeit. Lesen Sie auch unter "Unsere Ziele".

Presseinformation

Wasser, die Ressource allen Lebens, ist vielfach bedroht. Aber diese Bedrohung ist meist unsichtbar. Sinkende Grundwasserspiegel, Pestizidbelastung, umgekippte Seen und Teiche – wie es dem Wasser um uns herum geht, lässt sich oft kaum erkennen. 

Ein ungewöhnliches Kunstprojekt im Auftrag der Wasserinitiative Waldeck-Frankenberg will nun in dem Hessischen Landkreis öffentliche Zeichen setzen, um die Bedrohung des Wassers sichtbar zu machen und die Menschen der Region einzubinden in eine engagierte Bewegung, für den Schutz des Wassers. 

Im September geht das Projekt an die Öffentlichkeit und lädt Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Waldeck-Frankenberg ein zu einer Performance ein, welcher in den kommenden Monaten weitere Aktionen folgen sollen. 

Landrat Dr. Reinhard Kubat wird das Ereignis eröffnen. 

„Es geht ums Wasser: Wir brauchen und wünschen ein Kunstwerk, das den Instinkt zu beschützen weckt in den Menschen der Region Waldeck-Frankenberg, für das Gut Wasser als Quelle des Lebens.“ 

Die Neuen Auftraggeber von Waldeck-Frankenberg 

„Nur wenige Menschen haben bislang den Ernst der Lage erkannt (...) Wir müssen noch mehr Menschen erreichen und das muss schnell geschehen. Das Kunstprojekt kann uns dabei helfen“ 

Landrat Dr. Reinhard Kubat 

Ellershausen/Kassel, 5. August 2021 

2020 starteten Mitglieder der Wasserinitiative Waldeck-Frankenberg eine bemerkenswerte Initiative: Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Programms „Neue Auftraggeber“, das Bürger:innen dabei unterstützt, ambitionierte künstlerische Projekte in Auftrag zu geben, wandten sie sich an das Leipziger Künstler:innen-Kollektiv nachbars garten, um gemeinsam ein wichtiges Anliegen anzugehen. Wie lassen sich die kaum wahrnehmbaren Veränderungen ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit bringen, welche die Qualität der lebenswichtigen Ressource Wasser zunehmend in Gefahr bringen? Wie lassen sich meist unterirdisch vollziehende Prozesse begreifbar machen? Wie lässt sich ein öffentlicher Dialog darüber stiften, dass diese Ressource besser geschützt werden muss? Was können wir dafür tun?

Begleitet von den Kasseler Mediator:innen Mirl Redmann und Roland Knieg aus dem Programm Neue Auftraggeber entstand die Kooperation zwischen der Wasserinitiative und nachbars garten, die vom Landkreis unterstützt wird. Das nun vorliegende künstlerische Konzept ist eine Einladung an die Bürger:innen in der Region, an einem Prozess von Zeichensetzungen im öffentlichen Raum teilzunehmen, die der Thematik vielfache Sichtbarkeit geben und einen Austausch über den Wert des Guts Wasser als Quelle des Lebens anstoßen sollen. 

Im September 2021 werden nun die Auftraggeber:innen und die Künstler:innen ihre Initiative öffentlich vorstellen. In einer anschließenden Performance werden exemplarisch erste Zeichen gesetzt, deren Signalwirkung der Flüchtigkeit der Ressource Wasser Ausdruck verleihen wird. Das Publikum kann wahrnehmen, wie sich im Moment des Entstehens der Wasserzeichen diese auch bereits wieder verflüchtigen. Als einziges Zeugnis bleibt die (Ein-)Dringlichkeit der geteilten Erinnerung an Handlungen, Zeichen und Gesten und den gemeinsam erlebten Moment. 

Es ist der Auftakt für einen Prozess weiterer Zeichensetzungen in der Region und darüber hinaus, ob materiell oder immateriell, an Haustüren, Fassaden, auf Straßen und Plätzen, im Internet – wo auch immer sie die Aufmerksamkeit von Mitmenschen erreichen.

 


Wir wünschen Allem alles Gute.

Kommen Sie gut durch diese Zeit.